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Einen großzügigen Ausbau ihrer nach
dem zweiten Weltkrieg aus Schutt und Asche wiedererstandenen Werke
betreibt die TELEFONBAU UND NORMALZEIT
GMBH, die mit der Firma Telefonbau und Normalzeit Lehner
& Co., die von jener erstellte Anlagen vermietet, eine wirtschaftliche
Einheit bildet. Ihre beiden Frankfurter Werke in der Mainzer
Landstraße und in der Kleyerstraße
waren bis auf die ausgebrannten Baukörper völlig zerstört
worden. Lediglich der erst in den Kriegsjahren aufgebaute Betrieb
in Urberach war so gut wie unbeschädigt aus den Kampfhandlungen
hervorgegangen. Man erwog daher 1945 sehr ernsthaft, ob es nicht
klüger sei, sich auf den weiteren Ausbau dieses neuen Werkes
zu beschränken und Frankfurt als Produktionsstätte ganz
aufzugeben. Was damals noch als Ausweichbetrieb in der Stadt in
den unterirdischen Kellergewölben eines Gebäudes am Hainerweg
ein kümmerliches Dasein fristete, war in der Tat nicht dazu
angetan, große Hoffnungen zu wecken. Schließlich entschloß
sich die Geschäftsleitung doch, an dem Sitz des Unternehmens
in Frankfurt festzuhalten, und hat diese mutige Entscheidung nicht
zu bereuen gehabt; im Gegenteil, heute ist sie sehr froh darüber,
denn der Entschluß hat Folgen gebracht, die in jener trüben
Zeit niemand in seine kühnsten Träumen erhoffen konnte.

Werbung zum Bau des Zürich-Hochhauses,
1962
Überall hatten die Kriegsereignisse die Fernsprechanlagen
und die sonstigen schwachstromtechnischen Melde-Einrichtungen schwer
mitgenommen. Da das Frankfurter Unternehmen die von ihm erstellten
Anlagen zu einem erheblichen Teil nur vermietet, waren seine Kunden
ohne seine Hilfe nicht in der Lage, die unterbrochenen Verbindungen
wiederaufzunehmen. Die wichtigsten Konkurrenzunternehmen fielen
zunächst aus, weil sie in Berlin ansässig waren und nach
dem deutschen Westen nur sehr begrenzt liefern konnten. In mühsamer
Kleinarbeit mit unzulänglichem Material und unter größten
Schwierigkeiten haben die Männer von T & N in den ersten
Nachkriegsjahren die Einrichtungen der Kundschaft wieder betriebsfähig
gemacht oder durch neue Anlagen ersetzt, wenn die ursprünglichen
zu sehr zerstört waren. Die Post beschränkte sich naturgemäß
auf die Wiederherstellung der Hauptanschlüsse. Die Nebenstellenanlagen
des Fernsprechverkehrs waren jedoch für den Wiederaufbau der
Wirtschaft nicht minder wichtig. Nichts bestätigt daher die
Leistung des Frankfurter Unternehmens besser als die Tatsache, daß
es seinen Mitarbeitern gelang, bis zum Tage der Währungsreform
in den drei westlichen Besatzungszonen annähernd den gleichen
Miet- und Wartungsbestand wieder zu erreichen, wie er in diesem
Gebiet bei Ausbruch des Krieges vorhanden gewesen war. Welch große
Anstrengungen und wieviel Kunst der Improvisation dazu gehörten,
um diesen entscheidenden Beitrag zur Wiederherstellung des öffentlichen
Fernsprechnetzes zustande zu bringen, vermag heute niemand mehr
richtig zu ermessen. Daß die gesamte Wirtschaft und darüber
hinaus das allgemeine Wohl davon großen Nutzen hatten, steht
ebenso außer Zweifel, auch wenn von der Bewältigung dieser
anscheinend "selbstverständlichen" Aufgabe kein großes
Aufheben gemacht wurde.
Der eigene Wiederaufbau mußte darum zurückgestellt
werden. Bis zur Währungsreform konnte lediglich auf dem Gelände
in der Kleyerstraße eine
große Halle notdürftig hergestellt und in ihr die auf
dem Hainerweg geretteten Maschinen neu aufgestellt werden. So war
es möglich, mit dem schlechten Material der Kriegszeit einen
bescheidenen Fabrikationsbetrieb in Frankfurt erneut anlaufen zu
lassen. In den Ruinen des Geländes an der Mainzer
Landstraße erhielten die kaufmännischen und technischen
Büros Notunterkünfte. Trotzdem betrug der Umsatz des Jahres
1948 bereits rund 75% des Jahres 1936 und die Belegschaft übertraf
mit 1877 Mitarbeitern am Ende des Jahres 1948 die von 1938 um über
100 Köpfe. Der Vertrieb mußte bis dahin fast völlig
neu aufgebaut werden. In den deutschen Ostgebieten gingen zwei Verwaltungsbezirke
völlig und neun Zehntel des früheren Bezirkes Berlin verloren.
Nur in Hamburg und Stuttgart waren die Betriebsstätten erhalten
geblieben, an allen übrigen Orten herrschte große Raumnot.
Mühsam mußte allenthalben der erhaltene Anlagenbestand
erfaßt und instand gesetzt werden. Der in Westdeutschland
dem Unternehmen verbliebene Bestand an Miet- und Wartungsanlagen
machte nur knapp ein Drittel des bei Kriegsbeginn im ganzen Reichsgebiet
besessenen aus. Angesichts solcher Verluste war es nur allzu verständlich,
daß die Geschäftsleitung mit gewissen Bedenken an den
Wiederaufbau der zerstörten Frankfurter Werke heranging.
Tischfernsprecher 1900-1965
Die technische Entwicklung
wurde sofort nach dem Zusammenbruch wieder in Angriff genommen.
Im Zeitpunkt der Währungsreform hatte T & N die später
von anderer Seite immer wieder als umwälzende Neuheit angekündigte
Kreuzschienenwähler-Technik bereits fabrikationsreif ausgearbeitet,
nahm aber von ihrer Einführung Abstand, weil genaue Untersuchungen
ergaben, daß dadurch die Fabrikationsselbstkosten wesentlich
erhöht würden und obendrein eine Umschulung des technischen
Personals erforderlich gewesen wäre. Dafür verbesserte
man lieber die Dreh- und Viereckwähler und schuf ein neues
Relais. Die mittleren Universalzentralen wurden fortan in geräuschdämmenden
Standwandgehäusen mit niedrigen Montagekosten und geringer
Raumbeanspruchung gebaut. Bei den Großanlagen brachte die
Rekord-Zentrale eine grundlegende Verbesserung, die sich allen Typen
der Konkurrenz überlegen erwies. So führten die Arbeiten
auf dem Gebiet des Wählerbaues zu wesentlichen Fortschritten.
Das Unternehmen war allen Ansprüchen der Kundschaft
gewachsen, als nach der Währungsreform
sehr bald eine lebhafte Nachfrage einsetzte. Bereits im Jahre 1949
übertraf der Umsatz der Fabrik den des letzten Vorkriegsjahres
1938. Im Jahre 1950 nahm dann die Bundespost im Einvernehmen mit
der Privatindustrie eine Überarbeitung der Regel- und Zusatzausstattung
der verschiedenen Anlagetypen und Baustufen vor, um sie an die in
der Zwischenzeit eingetretene technische Entwicklung anzupassen.
Diese neuen Vorschriften führten im Verein mit dem einsetzenden
Konjunkturaufschwung und der Marshallplanhilfe zu einem beträchtlichen
Anwachsen der Aufträge und Umsätze. Zugleich kam 1950
auch das Exportgeschäft wieder zu einem Umfang, der den des
Jahres 1938 bereits überstieg. Die Jahre 1951 und 1952 hielten
sich umsatzmäßig auf der Höhe von 1950. Die Hochkonjunktur
ließ dann seit 1953 Jahr für Jahr den Auftragsbestand
und den Umsatz weiter beträchtlich anwachsen, so daß
unter Ausschaltung der Preissteigerungen im Jahre 1955 fast das
Zweieinhalbfache, genau 242% des Vorkriegsumsatzes erreicht wurden.
Entsprechend stieg die Zahl der Mitarbeiter auf über 3500 an
und betrug damit Ende 1955 etwa das Doppelte des Jahre 1938. Schritt
für Schritt konnten in diesen Jahren die beiden Frankfurter
Werke von grundauf völlig neuaufgebaut werden. 1950 war bereits
die gleiche Nutzfläche wie im Jahre 1938 vorhanden. Seitdem
wurden die Werksanlagen so ausgedehnt, daß im Jahre 1955 eine
etwa 5o% größere Fläche zur Verfügung stand.
Es war also nicht möglich, sie im gleichen Tempo wie die Umsätze
und Mitarbeiterschaft zu vermehren. Weitere Neubauten müssen
daher noch aufgeführt werden, um die beengten räumlichen
Verhältnisse der Fabrikation dem nunmehr erreichten Geschäftsumfang
und dessen voraussehbarer Weiterentwicklung anzupassen.
T&N - Werk I an der Mainzer Landstrasse
134 -142, ca 1952
In viel stärkerem Maße wurde die Vertriebsorganisation
ausgebaut. Mit Hilfe einer wesentlich vermehrten Werbung gelang
es ihr, den Bestand an vermieteten Nebenstellenanlagen so zu vermehren,
daß er Ende 1955 in der Bundesrepublik und West-Berlin die
gleiche Anzahl erreicht hatte, die das Unternehmen bei Kriegsausbruch
im ganzen Reichsgebiet verwaltete. Selbstverständlich mußte
der Revisionsdienst entsprechend vergrößert und durch
Motorisierung den modernen Anforderungen angepaßt werden.
Die Firma Telefonbau und Normalzeit Lehner & Co., die die Mietanlagen
verwaltet, verlor im Oktober 1949 durch Enteignung ihre Betriebsstätten
und Anlagen in der sowjetischen Besatzungszone. Dafür konnte
sie in Westdeutschland das Netz ihrer Organisation wesentlich verstärken
und die Zahl ihrer Verwaltungsbezirke um sechs auf insgesamt fünfzehn
erhöhen. In Hannover, Dortmund, Köln, Stuttgart, Frankfurt
und Essen mußten Neubauten für diese Dienststellen errichtet
werden. Die Zahl der im Kundendienst Beschäftigten, die 1945
auf 1500 zusammengeschmolzen war, hat sich inzwischen mehr als verdoppelt
und damit den Vorkriegsstand erheblich überschritten.
Das Vermietungsgeschäft
ist seiner Natur nach kapitalintensiv. Allein seit der Währungsreform
hat das Unternehmen darin das Doppelte seines Eigenkapitals investiert.
Das war natürlich zusammen mit dem Wiederaufbau der beiden
Frankfurter Werke nicht aus eigenen Mitteln allein zu finanzieren.
Immerhin konnte mehr als die Hälfte aller Aufwendungen für
Neubauten, Maschinen, Werkzeuge und Anlagen aus Abschreibungen aufgebracht
werden. Der Rest mußte durch lang- und mittelfristige Kredite
gedeckt werden. Durch die laufenden Mieteinnahmen und künftigen
Abschreibungen ist diese Neuverschuldung vollauf gesichert. Viel
schwerer als der Zinsendienst lastete auf beiden Unternehmen die
hohe Besteuerung der Nachkriegsjahre, insbesondere mit der bei dem
Vermietungsgeschäft besonders drückenden Vermögensabgabe
auf Grund des Lastenausgleichsgesetzes.
Das Geschäft mit
der Post entwickelte sich nach dem Zusammenbruch ebenfalls
erfolgversprechend. Nachdem das Unternehmen dafür ein eigenes
System für automatische Fernsprechämter entwickelt hatte,
kamen nach der Währungsreform auch größere Abschlüsse
zustande, die sich von Jahr zu Jahr immer erfreulicher steigerten.
Bereits 1950 wurde das Versuchsamt Bensheim begonnen, das im Mai
1951 der Deutschen Bundespost betriebsfertig übergeben werden
konnte. Eine Vielzahl anderer Ämter folgte. Im März 1954
konnte als erstes größeres Amt Baden-Baden mit 3000 Anschlußstellen
eingeschaltet werden. Ihm schloß sich im Mai 1955 Konstanz
an, das noch etwas größer ausgelegt wurde. Auch an dem
Wiederaufbau des Frankfurter Fernsprechnetzes war T & N durch
die Erstellung eines Teilamtes in Rödelheim nicht unerheblich
beteiligt. Einen nicht unwesentlichen Beitrag leistete ferner seine
Montageabteilung, die seit dem Zusammenbruch der Post beim Wiederaufbau
ihrer Amtseinrichtungen stets zur Verfügung stand. Diese günstige
Entwicklung läßt auch für die Zukunft erhoffen,
daß das Unternehmen im Amtsbau für die Deutsche Bundespost
maßgeblich beteiligt wird. In diesem Zusammenhang müssen
schließlich die Nebenstellenanlagen erwähnt werden, die
T & N nach den geltenden Postvorschriften in allen Größen
herstellt. Eine hinsichtlich Umfang und Leistung bemerkenswerte
Anlage dieser Art ist z.B. die große Universalzentrale mit
Durchwahl im Bundespostministerium in Bonn. Überhaupt hat das
Unternehmen mit besonderem Nachdruck an dem technischen Fortschritt
des Deutschen Fernmeldewesens mitgearbeitet und so in langen Jahren
eine enge Verbindung zur Bundespost erreicht.
Das Exportgeschäft
mußte völlig neu aufgebaut werden. Nachdem die
allgemeinen formalen Schwierigkeiten dafür ausgeräumt
waren, hatte T & N dank des technischen Vorsprungs aber bald
den Anschluß an das internationale Niveau wieder hergestellt,
und nun begann ein Aufstieg von unerwarteten Ausmaßen. Rasch
dehnte sich das Geschäft über das zuerst bearbeitete Europa
hinaus nach Übersee und dem Orient aus. Gegen schärfste
Konkurrenz erhielt das Unternehmen bei öffentlichen Ausschreibungen
große Regierungsaufträge und begann mit dem Bau seiner
ersten Fernsprechämter. Die Qualität seiner Arbeit brachte
ihm einen guten Ruf und eine feste Stellung im internationalen Geschäft
ein. Der Exportanteil an seinen Umsätzen stieg auf das Zehnfache
der letzten Jahre vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges.
Solche Erfolge wagte niemand zu erhoffen, als das
Unternehmen im Jahre 1949 in der eben notdürftig instand gesetzten
Fabrikationshalle A im Werk Kleyerstraße in einer schlichten
Feier sein 5ojähriges Bestehen beging. Daran konnten zusammen
mit einer Reihe früherer Mitarbeiter auch die Nachkommen der
Gründerfamilie Fuld teilnehmen. Ihre Rückkehr in die Verwaltung
des Unternehmens wurde in den folgenden Jahren auf dem Wege freundschaftlicher
Verständigung erreicht. Damit wurde schweres Unrecht wiedergutgemacht,
das die nationalsozialistische Gewaltherrschaft ihnen angetan hatte.
Nur mit knapper Not war es damals gelungen, die angestrebte Verstaatlichung
der Werke zu verhindern und sie als Privatunternehmen zu erhalten.
Neben dem traditionellen Geschäft auf fernmeldetechnischem
Gebiet hat die Telefonbau und Normalzeit GmbH in der Nachkriegszeit
ihr Produktionsprogramm auch auf
verwandten Arbeitsfeldern beträchtlich erweitern können.
Die schon im Firmennamen, der in den dreißiger Jahren so gefaßt
werden mußte, mitangeführte Herstellung elektrischer
Uhrenanlagen wurde fortgesetzt und nach modernsten Ansprüchen
ausgebaut. Ähnliches gilt von den Notruf- und Feuermelde-Anlagen,
für die das Unternehmen eigene Systeme entwickelt hat sowie
für die im Rahmen der Automatisierung für die Industrie
wichtigen Fernsteuerungsanlagen. Hier liegen große Zukunftsaufgaben
des Unternehmens. Ebenso hat sein Freistempler für Postsendungen,
wie die wachsenden Umsätze zeigen, noch gute Entwicklungsmöglichkeiten.
Erwähnenswert ist ferner die gute Zusammenarbeit
mit der Deutschen Bundesbahn, für die T & N in großem
Umfange Uhrenanlagen mit den dazugehörenden Nebenuhren auf
Bahnhöfen und in Verwaltungsgebäuden lieferte. Auch auf
dem Gebiet der Fernsteuerung elektrifizierter Bahnstrecken hat das
Unternehmen durch seine Entwicklungen schöne Erfolge erzielt
und für die Bundesbahn schon einige größere Anlagen
in Betrieb nehmen können.
Ein völlig neues Aufgabengebiet erschloß
sich für Telefonbau und Normalzeit mit dem Bau von Warenautomaten.
Dank der Entwicklung eigener, den modernen Ansprüchen angepaßter
Modelle ergab sich ein sehr flottes Geschäft, dem die Produktion
zeitweilig kaum folgen konnte. So ist das Unternehmen auf vielen
verschiedenartigen Gebieten erfolgreich tätig und von Jahr
zu Jahr gewachsen.

Bürogebäude der Telefonbau im Werk
Kleyerstrasse
Bei dieser großartigen Entwicklung wurden
die Mitarbeiter nicht vergessen. Man ist bei der Telefonbau und
Normalzeit GmbH mit vollem Recht besonders stolz auf die Vorkehrungen
zur persönlichen Sicherheit jedes Einzelnen. Dadurch wurde
erreicht, daß ihre Betriebe die geringste Unfallquote innerhalb
der Branche im Bundesdurchschnitt aufweisen können. Ebenso
ging man bei der Ausbildung der Lehrlinge, der gewerblichen wie
der kaufmännischen, eigene Wege. Hauptgewicht wird auf eine
gediegene Grundausbildung und umfassende Kenntnisse in den üblichen
Prüfungsfächern gelegt, um einen möglichst vielseitig
verwendbaren Nachwuchs zu erziehen. Die Spezialisierung baut sich
erst darauf auf. Im übrigen hat das Unternehmen bei seinen
freiwilligen sozialen Leistungen, die beispielsweise 1954 über
11% der Jahreslohnsumme entsprachen und die gesetzlichen Verpflichtungen
erheblich überstiegen, bisher das Hauptgewicht auf eine leistungsfähige
Altersversorgung gelegt. Daneben wurden die Werksküchen und
die Hilfe bei der Beschaffung von Wohnungen jedes Jahr reich dotiert.
Ferner erhielten die Mitarbeiter bei persönlichen Anlässen
wie Jubiläen usw. Zuwendungen sowie alle gemeinsam eine ansehnliche
Weihnachtsgratifikation. Seit 1954 zahlt ihnen das Unternehmen auch
Leistungsprämien als Anerkennung für die individuellen
Verdienste um den Wiederaufbau und die Steigerung der Umsätze.
Diese zusätzlichen Lohnbeträge figurieren natürlich
nicht unter den freiwilligen sozialen Leistungen, da sie ja eine
Art Gewinnbeteiligung darstellen. Sie sind der Ausdruck dafür,
daß die großen Zukunftsmöglichkeiten, die sich
T & N erworben hatten, nur durch die gemeinsamen Anstrengungen
von Geschäftsleitung und Mitarbeitern genutzt werden können.
Werksanlagen Kleyerstraße um 1968
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