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Pharmazeutisches Institut und Institut für Lebensmittelchemie der Universität Frankfurt

Das fünfgeschossige Haus an der Georg-Voigt-Straße 16 wurde im Frühjahr 1957 eröffnet. Neben den Laboratorien waren zahlreiche weitere Spezialräume für einen hochentwickelten Forschungsbetrieb entstanden, darunter ein Chemikalienlager und eine Isotopenanlage für Arbeiten an radioaktiven Stoffen. Hör- und Kurssäle für rund 240 Studierende und Doktoranden waren mit Klimaanlagen und schallschluckenden Wänden versehen. Viele weitere Räume waren mit im Winter wärmenden Deckenstrahlheizungen optimal ausgerüstet, im Sommer schützten Thermopanefenster und vorgehängte Sonnenblenden vor der Hitze und gaben ein gleichmäßiges Licht in den Arbeitsräumen. Diese waren durch bewegliche Wände in der Größe beliebig veränderbar. Auch das Städtische Lebensmittel-Untersuchungsamt befand sich in diesem Neubau. Die Frankfurter Universität war im übrigen die erste, die einen Lehrstuhl für Lebensmittelchemie errichtet hatte.

Architekt: F.Kramer