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Nordwest-Krankenhaus Der Gedanke der Stiftung "Hospital zum Heiligen Geist" ein neues Krankenhaus im Stadtteil Praunheim zu errichten, ging von der Überlegung aus, das stiftungseigene Krankenhaus in Köppern im Taunus mit seinen 400 Betten nicht auch noch mit Frankfurter Patienten überbelegen zu wollen, nachdem das städtische "Hospital zum Heiligen Geist" in der Langen Straße längst zu klein geworden war; -die Stiftung entschloß sich zu einem Neubau. Der geplante Standort in Praunheim, am Steinbacher Hohl, wurde bewußt im Hinblick auf die dort entstehende, benachbarte neue Großsiedlung Nordweststadt gewählt. Das 600-Betten Haus sollte Bezirkskrankenhaus der nördlichen Frankfurter Stadtteile werden, Grundsteinlegung war am Freitag, dem 22.April 1960. |
Modell der Gesamtanlage, Zentralbau, nach hinten die beiden Personalwohnhäuser |
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In den nächsten dreieinhalb Jahren entstand ein zwölfgeschossiges "Breitfußhochhaus" mit modernsten medizinischen Anlagen für rund 60 Millionen Mark Baukosten. Über 46ooo Quadratmeter groß ist der Komplex, der in weiten Grünanlagen neben dem Zentralbau auch das Schwesternwohnheim-, das Personalwohnheim und eine Großwäscherei aufnahm. Offizielle Einweihung dieses Hospitals der Superlative war am 18.10.1963. Architekten Zentralbau: Köhler, Kässens / Nebenbauten: Apel, Beckert, Becker |