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1960:
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um 1960
begann Frankfurt in die Höhe zu wachsen. Nicht nur in der "Bankenklamm"
der Neuen Mainzer Straße
(Bild links) wurden Gebäude mit über 10 Stockwerken zunehmend
zur Gewohnheit, über das ganze Stadtgebiet hinweg mußten
die Bürger ihre Köpfe immer weiter Richtung Himmel recken,
um die zunehmende Höhe der schnell wachsenden Häuser zu
verfolgen. Mit Rücksicht auf den altehrwürdigen Dom
(97 Meter) wuchs in den Sechzigern allerdings einzig der Henninger
Turm über die 100-Meter Marke.
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württembergische
Hypobank
Große Attraktion dieses im Frühjahr 1960
fertiggestellten Gebäudes an der Neuen
Mainzer Straße 57
war das Rechenzentrum des amerikanischen
Konzerns Remington Rand im Erdgeschoß.
Es war in einem verglasten Raum untergebracht, der es wie durch
ein Schaufenster den Passanten im Frankfurter Bankenviertel
erstmals ermöglichte, aus nächster Nähe die
Arbeit einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage in Augenschein
zu nehmen (mehr über das Univac-Rechenzentrum
).

Architekt: W.Berentzen
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wayss & Freytag,
Neue Mainzer Straße 59
Direkt an der Taunusanlage neben
der Württembergischen Hypobank
gelegen, wurde bis 1960 dieses
zunächst vierstöckige Bürohaus der Hauptverwaltung
des Baukonzerns
um weitere acht Geschosse aufgestockt und damit eines der ersten
Hochhäuser des Bankenviertels. Bündig in die helle Natursteinfassade
konstruierte Fenster unterstrichen die strenge, kubische Form des
Gebäudes. Im obersten Geschoß befanden sich eine moderne
Küche und der Speisesaal.

Architekt: W.Berentzen
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neubau der Commerzbank,
Große Gallusstraße 17-19
Siebenstöckiger Neubau mit vorgehängter Fassade aus Stahlfenstern
und Brüstungen aus grünem Marmor. Im zurückgesetzten
Erdgeschoß befand sich eine große Eingangshalle und
zwei Einfahrten zum hinter dem Haus gelegenen Parkhof, im Tiefkeller
standen die Tresoranlagen. Dieses Gebäude wurde teilweise in
das erste Hochhaus der Commerzbank
von 1974 integriert.
Architekt: W.M.Schultz
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foto:M.Göllner |
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rKW-Hochhaus
Im Gutleutviertel entstand eines
der bis dahin höchsten Häuser der Stadt. Das dreizehnstöckige
Hochhaus des Rationalisierungs-Kuratorium
der deutschen Wirtschaft (RKW) an der Gutleut-,
Ecke Hafenstraße. Die Fassade des Stahlbetonbaus fiel
durch besondere, jeweils senkrecht zwischen den einzelnen Holzfenstern
eingesetzte Betonscheiben auf, die der Lärmminderung dienen
sollten. Das Haus steht heute noch, die Fassade wurde aber völlig
verändert.
Das Kuratorium beschäftigt sich mit Rationalisierung und Automatisierung
betriebswirtschaftlicher und technischer Vorgänge in der Wirtschaft.

Architekt: G.Rheingaus
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St.-Katharinen-Krankenhaus
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Parkhaus am Theater
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Stadtbad-Mitte
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Wartungshalle III Flughafen
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Parkhaus Taubenstraße
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Versandhaus Neckermann
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1961:
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Foto:F.Frischmann 
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verwaltungsgebäude
der Verbände der Elektrowirtschaft ZVEI
Im Oktober 1956
kam es in Frankfurt-Sachsenhausen
zu einer spektakulären Sprengung. Die Ruine des Hippodroms,
Deutschlands ehemals größter überdachter Reitbahn
an der Stresemannallee wurde dem Erdboden gleichgemacht. Noch im
gleichen Jahr wurde für das hier geplante "Haus
der Elektrotechnik" ein Wettbewerb ausgeschrieben, bis
1961 wurde für die Verbände
der Elektrowirtschaft dann ein gemeinsames Verwaltungszentrum an
der Stresemannallee 19-23 geschaffen.
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Bestehend aus mehreren Einzelbauten verschiedener Höhe umfaßte
die Anlage Büroräume, Prüflaborräume, Ausstellungsräume,
einen Vortragssaal und das Kasino. Auffallend waren die pyramidenförmigen
Fassadenelemente aus Edelstahl. Im Zuge der Neubebauung des Geländes
wurde auch die davorliegende, große Kreuzung vergrößert
und neugestaltet .
Architekten: Apel, Beckert und Becker
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henninger
Turm, Hainer Weg 37-53
Der höchste Silo der Welt entsteht ab 1959
auf dem Sachsenhäuser Berg
inmitten des großen Areals der 1881
gegründeten Henninger Brauerei .
Der Riesenspeicher mit einem Fassungsvermögen von 14500 Tonnen
Gerste und Malz (das entspricht der Rohstoffmenge von 200 Millionen
Glas Bier!) sollte zunächst nur 83 Meter hoch werden; -um dem
Neubau aber nicht zu einem reinen Zweckbau mit glatten Betonwänden
werden zu lassen, sollte dem Turm nun noch ein Restaurant "auf
das Dach gesetzt werden". Bereits 68 Meter hoch war der Rohbau
in den Himmel gewachsen, als der Frankfurter
Magistrat am 9. November 1959 nach
langem Ringen eines von fünf Modellen seine Zustimmung gab,
der für den nüchternen Riesensilo ein drehbares Restaurant
mit Aussichtsplattform vorsah. Mit 119,5 Meter beendete er das Jahrhunderte
alte "Privileg" des Frankfurter
Domes, das höchste Bauwerk Frankfurts zu sein, verständlich,
das damals heftig darum gestritten wurde! Am
18. Mai 1961 war die Sensation perfekt, an diesem Tag eröffnete
Frankfurts höchstgelegenes Restaurant mit phantastischer Fernsicht
über die Stadt und das Rhein-Main Gebiet.
Technische Details zu dem Bau: 
Architekt: Karl Lieser

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hauptverwaltungsgebäude
"DER" , Eschersheimer Landstraße 25
"Fernwehbahnhof" taufte
der Frankfurter Volksmund diesen Neubau der Deutschen
Reisebüros "DER", in dem die Fäden von
rund 1000 Agenturen des Reisebürounternehmens aus fünf
Kontinenten zusammenliefen. Hier wurden den reisehungrigen Deutschen
für die Urlaubssaison Hunderte von Reiseangeboten zusammengestellt,
Fahrkarten verschiedenster Eisenbahngesellschaften aus aller Welt
verwaltet, Ferienflüge und Schiffsreisen organisiert. Eröffnungsfeier
des zehnstöckigen Baus war am Mittwoch, dem 15.
März 1961, die Baugenehmigung war 1959
nur unter der Bedingung erteilt worden, einen großen, sehr
alten Kastanienbaum auf dem Grundstück stehen zu lassen. Diese
vehemente Forderung der Nachbarn vom benachbarten Gärtnerweg
wurde schließlich mit hohem bautechnischem Aufwand erfüllt.
Architekten: R. und G.
Kaiser
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hertie Zentralverwaltung,
Zeil 42
Der Warenhauskonzern baute an der unteren Zeil
ein zehngeschossiges, 140 Meter langes Bürohaus um seine über
das Bundesgebiet verstreuten Verwaltungsbüros zu einer deutschen
Hauptverwaltung für rund 700 Mitarbeiter in Frankfurt zusammenzufassen.
In dem vorne an der Straße liegenden Vorbau waren die Musterungssäle
für den Zentraleinkauf untergebracht, der hier das Sortiment
für die vielen Hertie-Kaufhäuser
festlegte. Schon 1967 war dem stark
expandierenden Unternehmen dieses Gebäude zu klein, bis 1969
zog man in die Lyoner Straße
nach Niederrad. Seitdem wird dieses
Haus von 1961 von den Justizbehörden
genutzt.

Architekt: Hans
Soll
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Ostbahnhof
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1962:
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Zürich-Hochhaus
Am Opernplatz
entsteht Frankfurts erster "echter Wolkenkratzer" mit
beachtlichen 19 Stockwerken, mit dem Bau dieses Hochhauses leitet
die Stadt die Entstehung ihrer in Europa einzigartigen "Skyline"
ein.
Über den Bau dieses Hauses berichtet ausführlich
Teil 22 der Serie .
Architekt: U.v.Schauroth
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hochhaus der Hoechst
AG, Erweiterung
Das 15-geschossige, elegant abgewinkelte Gebäude
für rund 1800 Angestellte der Farbwerke
ersetzte 1955
das nach dem Krieg beschlagnahmte IG-Farben
Hochhaus im Grüneburgpark
und wurde 1962 um zwölf Achsen
verlängert. Im Erdgeschoß des 54 Meter hohen Gebäudes
befand sich eine große Ausstellungshalle mit Übersicht
über die angeschlossenen Werke des Chemiegiganten und seine
vielen verschiedenen Herstellungsfabrikate. Das Haus wurde inzwischen
abgerissen.
Architekt: G.Weber
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Foto:M.Göllner 
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sPD-Parteihaus, Fischerfeldstraße
Das alte Parteihaus des damals bundesweit drittgrößten
SPD-Bezirks Hessen-Süd an der Bockenheimer
Anlage 3 stand in den Fünfzigern bereits unter Denkmalschutz
und konnte somit nicht modern erweitert werden,
1958 wurde deshalb ein Wettbewerb ausgeschrieben, den der
Architekt Günther Balser gewann.
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1961 begann dann
gegenüber dem Arbeitsamt
der Bau des vierstöckigen Bürogebäudes mitsamt dem
auf V-Stützen stehenden Anbau. Nach nur einjähriger Bauzeit
wurde die neue Parteizentrale am Samstag, dem 25.8.1962
unter viel Prominenz eingeweiht. Neben dem hessischen Ministerpräsidenten
Dr. August Zinn kam auch der damalige
SPD-Vorsitzende Erich Ollenhauer
eigens nach Frankfurt. Der Kostenaufwand betrug 1,2 Millionen DM,
erbracht aus Spenden, Rücklagen und Mitgliedsbeiträgen.
Neben modernen Büroräumen entstanden 5 Sitzungsräume
und ein großer Saal für 270 Menschen, das Erdgeschoß
war für Läden vorgesehen. |
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Parkhaus Hirschgraben
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St.-Christophorus
Kirche  |
1963:
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jahrhunderthalle,
Pfaffenwiese 301
Aus Anlaß des hundertjährigen Bestehens
eines der größten deutschen Chemiewerke, der Farbwerke
Hoechst AG ,
wurde am 11. Januar 1963 unter
dem Arbeitstitel "Feierabendhalle" eine große Veranstaltungshalle
als Kuppelbau mit ca. 4000 Sitzplätzen fertiggestellt und eröffnet
(Abb. links: Baustelle).
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| rechts: "Unter einer hochmodernen
Akustik-Lamellendecke (Bild rechts) können neben betrieblichen
Veranstaltungen des Chemiekonzerns auch Konzerte, Varieté-
und Filmvorführungen sowie alle Hallensportarten durchgeführt
werden", so die Beschreibung der futuristisch anmutenden
Kuppelhalle, die einen Durchmesser von 100 Meter aufweist. Auch ein
großes Restaurant für 400 Personen gehört zu dem Bau
im Westen Frankfurts, es wurde im März 1965
eröffnet.
Architekt: F.W.Krämer
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hotel Intercontinental
Mit 504 Zimmern und 723 Betten war der direkt am Mainufer
gebaute, zwanzigstöckige Hochbau bei seiner Eröffnung
am 6. Juni 1963 das größte
Hotel Deutschlands. In nur zwei Jahren war dieser, die westliche
Mainsilhouette sprengende Bau der amerikanischen "Intercontinental
Hotels Corporation IHC" rund 70 Meter in die Höhe
gewachsen. Das Modell von 1960
(links) zeigt die beiden unten liegenden, breitgelagerten Geschosse
für Restaurationsräume und den großen Tagungssaal,
darüber das 17-geschossige Gästehaus. Oben liegt das Dachrestaurant
mit Terrasse und eigener Küchenanlage für etwa 200 Personen.
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Für das Wohl der Gäste war bestens gesorgt, neben mehreren
Bars und Restaurants gab es vier Bankettsäle, einen Ballsaal,
Cocktaillounge, auch kleine Läden und ein Friseur standen zur
Verfügung. Jedes Gastzimmer hatte Bad und Toilette, damals
war das auch in größeren Hotels noch keine Selbstverständlichkeit.
Auf allen 17 Etagen waren jeweils
am Ende vier größere Zimmer angeordnet, je mit Verbindungstüren
zu den sehr großen Eckzimmern zu einer Suite zusammengeschlossen.
Natürlich konnte der Gast mehrere Radioprogramme empfangen,
sogar für den Anschluß eines Fernsehgerätes war
gesorgt! Im vorletzten Geschoß befand sich die Präsidenten-Suite:
luxuriös ausgestattet mit drei Zimmern, eigener Küche,
Bar und zwei Bädern.

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"Während die Ober im Dachgartenrestaurant
dezent servieren, sehen die Gäste unten auf dem Main die Schiffe
vorbeiziehen und wenn es Abend wird, spiegeln sich die Lichter der
Uferstraßen tausendfach im Fluß.", so die romantische
Beschreibung aus dem Jahre 1963
über den Ausblick vom 40 Millionen Mark teuren Hotelprojekt.
Architekten: Apel,
Beckert, Becker
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Nordwest-Krankenhaus
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Parkhaus am Hauptbahnhof
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Theater-Doppelanlage
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Messehaus 4  |
1964:
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national-Hochhaus,
Neue Mainzer Straße 1
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In ersten Bauleitplänen
nach dem Krieg war an diesem Standort am Brückenkopf der Untermainbrücke
eigentlich eines der ersten Hochhäuser der Stadt vorgesehen,
doch Grundstücksstreitigkeiten mit einer Erbengemeinschaft verzögerten
diese Planungen über zehn Jahre. Erst ein gerichtlicher Vergleich
sicherte den Erben dieses Gelände als Entschädigung für
ihren mit einem Parkhaus bebauten Besitz am benachbarten Theater
zu. Um 1960 stellten die Architekten
Max Meid und Helmut
Romeick das Modell eines siebzehnstöckigen Hochhauses
vor, das für die in Basel beheimatete National-Versicherungs-Gesellschaft
geplant wurde. Eine Zeitung schrieb 1961
hierzu:"Der architektonische Pfiff sind die schlanken, mit
Kupfer verkleideten Stützen. Die Fassade ist als sogenannte Vorhangfassade
aus bräunlichem Leichtmetall und Glas vorgesehen. |
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Wegen seiner freien Lage am Main versprechen sich die Architekten
durch die Spiegelung von Himmel, Wolken und Wasser eine am Tage
stark aufgelockerte Wirkung des Baukörpers zwischen seinen
strengen Stützen und abends eine transparente Wirkung des erleuchteten
Hauses." Baubeginn war im Mai 1962,
das Richtfest am 5. Juli 1963,
im April des folgenden Jahres zogen erste Mieter in das 56 Meter
hohe Hochhaus am Mainufer. Die eigenwillig-neuartige Form des Gebäudes
wurde übrigens mit mehreren wichtigen Architektur-Preisen ausgezeichnet.

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| bank
für Gemeinwirtschaft, Hauptzentrale
Sechs Gemeinwirtschaftsbanken setzten im Nachkriegs-Deutschland
die Tradition der schon in den zwanziger Jahren bestehenden kleineren
Gewerkschaftsbanken und Konsumgenossenschaften fort, 1958
wurden sie zu einer universalen Geschäftsbank, der BfG
- Bank für Gemeinwirtschaft verschmolzen, 95% des Grundkapitals
gehörte dabei dem Deutschen Gewerkschaftsbund
sowie seiner Einzelgewerkschaften. Schon zehn Jahre später
stand die BfG mit einer Bilanzsumme
von über 7 Milliarden DM (1968) in der vordersten Reihe der
deutschen Banken.
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| Um 1959 begannen
die Planungen der BfG für ein
recht großes Bankhochhaus an der Mainzer
Landstraße (Abb. oben: Modell von 1960),
viele hielten die projektierten 12 Stockwerke der damals jüngsten
deutschen Bank mit Hauptsitz in Frankfurt für "leicht überdimensioniert". |
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Die Gewerkschaftsbank ließ sich von diesen
kritischen Stimmen aber nicht beeindrucken und legte 1961
den Grundstein des Hauses für die deutsche Hauptverwaltung
und der süddeutschen Bezirksverwaltung. Parallel zur Mainzer
Landstraße wurde die flache Kassenhalle
gebaut, im rechten Winkel dazu das 45 Meter hohe und 50 Meter breite
Hochhaus, verkleidet mit einer
aquariengrünen Leichtmetallfassade und viel Glas. Unter dem
Haus wurden zusätzlich zwei Kellergeschosse für eine 100
Autos fassende Tiefgarage und die
Tresoranlagen errichtet. Am 20.
März 1964 wurde das 20 Millionen Mark teure Bauprojekt
eingeweiht. Prominentester Gast im neunten Stockwerk, in dem das
600 Personen fassende Kasino lag,
war der damalige Regierende Bürgermeister
von Berlin, Willy Brandt.

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Blick in die 1000 Quadratmeter große Kassenhalle,
hier wurden die Kundengeschäfte abgewickelt, oft diente diese
Halle hinter großen Glasfassaden aber auch interessanten Kunstausstellungen
(siehe Bild).
1988 wurde das
Haus abgerissen, dort entstand das 186 Meter hohe Trianon-Hochhaus;
- ursprünglich eigens für die BfG
gebaut, wurde dieses Haus nach finanziellen Schwierigkeiten an eine
Tochtergesellschaft der Deutschen Bank
verkauft, die Bank für Gemeinwirtschaft
zog daraufhin "nur noch" als Mieter in 15 Etagen des Wolkenkratzers.
Architekt: Richard Heil,
Werner Nägele
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stadt- und Universitätsbibliothek
Zum 50-jährigen Jubiläum der Goethe-Universität
wurde die neue Bibliothek (im Bild links) am 2.11.1964
an der Bockenheimer Landstraße
auf dem Gelände der ehemaligen Union-Druckerei
offiziell fertiggestellt. Für 26 Millionen Mark wurde ein 70
Meter langer und 11 Magazingeschosse hoher Bau geschaffen, der zu
seiner Entstehungszeit rund 1,5 Millionen Bücher, Handschriften
und Mikrofilme beherbergte, aneinandergereiht würden diese
Bestände immerhin eine Länge von 34 Kilometern ergeben.
Ausführliche Beschreibungen dieses spektakulären Neubaus
mit weiteren Bildern:
und .
Architekt: Ferdinand Kramer
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oben: Auf dieser Abbildung von
1968
ist rechts der aufgestockte Turm der Deutschen
Bibliothek
erkennbar.  |
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Stephanhaus  |
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1965:
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hertie-Kaufhaus
Einen neuen Akzent auf Frankfurts Haupteinkaufsstraße, der
Zeil, setzte der Hertie-Konzern
mit der Eröffnung des neuen Kaufhauses am 15.10.1965.
Innerhalb von drei Jahren entstand ein Großkaufhaus samt Möbel-
und Einrichtungshaus und einem Parkhaus für 600 PKW in der
Schäfergasse.
Der Architekt Hans Soll
baute dutzende Häuser für Hertie,
darunter auch das berühmte Kaufhaus
des Westens in Berlin.

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berliner Handelsgesellschaft,
Hochhaus
Nur drei Jahre nach dem Bau des benachbarten,
68 Meter messenden Zürich-Hochhauses
übertrumpfte die BHG diesen
"Höhenrekord" mit dem Bau ihres 82 Meter hohen, neuen
Turms als Teil eines Baukomplexes an der Bockenheimer
Landstraße um weitere 14 Meter. Auf quadratischen Grundriß
von 25x25 Metern türmte die Bank 22 Stockwerke, das Haus besaß
eine vornehme Aluminiumvorhangfassade mit Brüstungen aus weißem,
jugoslawischen Carrara-Marmor. Wie alle Berliner Banken mußte
auch dieses, 1856 gegründete Finanzinstitut nach dem Krieg
vorläufig jegliche Geschäftstätigkeit einstellen
und kam 1948 nach Frankfurt. Der
Turm wurde erst 1970 von der Bank
bezogen, nachdem sie sich mit der Frankfurter
Bank zur neuen Berliner Handels-
und Frankfurter Bank, kurz BHF-Bank
zusammengeschlossen hatte und mehr Platz benötigte.
Architekt: Sepp Ruf
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Parkhaus Junghofstraße
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Städtisches Klinikum
Höchst  |
Zürich-Hochhaus
Erweiterungsbau
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1966:
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shell-Hochhaus,
Nibelungenplatz 3
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Architekt: G.Rheingaus

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Im Juli 1964 ging
das Rennen in die nächste Runde: es begannen die Bauarbeiten
(Bild links) für das wiederum höchste Haus der Stadt,
-diesmal am Nibelungenplatz
im Nordend. Das 27-stöckige,
knapp 90 Meter hohe Haus konnte am 15.10.1966
bezogen werden. Neben der Hauptverwaltung des Shell-Konzerns zogen
mehrere Ladengeschäfte, ein Latscha-Supermarkt, sowie eine
Tankstelle mit "Wagenpflegestation" in das neue Haus.
 
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Im Keller des Gebäudes existiert
für den seinerzeit oft bedachten "Notfall" sogar
ein mit vier Millionen Mark Bundesmitteln gesponserter großer,
strahlensicherer
Atomschutzbunker für etwa 2500 Personen, er umfaßt
eigenständige Klima-, Strom- und Lüftungsanlagen, durch
einen Tiefbrunnen wird die Wasserversorgung sichergestellt, außerdem
gibt es zahlreiche Vorratskeller. Seit seiner Fertigstellung 1966
wurde dieser Bunker als Großgarage genutzt, (Mitte
der Sechziger gab es in Frankfurt
insgesamt 13 Atomschutzkeller für rund 25000 Menschen). Das
Hochhaus wurde in den neunziger Jahren komplett umgebaut, seine
ehemalige Aluminium-Glasfassade stark verändert.
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dresdner Bank, Erweiterungsbau
Im Frühsommer 1965
begann die Dresdner Bank
mit der Erweiterung ihrer Zentrale an der Gallusanlage
neben dem alten Hochhaus von 1951
.
Zu diesem Zeitpunkt war die Zahl der Mitarbeiter der Frankfurter
Hauptverwaltung von 1000 im Jahr 1952
auf rund 2300 angewachsen; die Bank mußte in verschiedene,
naheliegende Behelfsquartiere ausweichen. Der Erweiterungsbau wurde
dann auch als reines Verwaltungsgebäude geplant, der nicht
für Kundenverkehr bestimmt war.

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Am 21. Oktober 1966
ging die bunte Richtkrone über dem siebenstöckigen Neubau
hoch, der durch eine Brücke über die Neckarstraße
und einem Tunnel mit dem alten Bauensemble (links im Bild) verbunden
worden war. Dem Finanzinstitut standen nun 22000 zusätzliche
Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung, allein 1700 nahm
die neue Tresoranlage in Anspruch, die sich in dem dreigeschossigen
Keller befand.
Architekten: Rohrer,
Letocha, Schultz
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fINA-Haus,
Bleichstraße 2-4
Am Friedberger Tor entsteht bis
Juni 1966 das 14-stöckige
Hochhaus der Deutschen FINA, eines
Mineralölkonzerns für Kraft- und Schmierstoffe.
In dessen Nachbarschaft hatten zu dieser Zeit die vorbereitenden
Arbeiten für den Durchbruch der Kurt-Schuhmacher-Straße
und den U-Bahnbau bereits begonnen (siehe Abb.). Das Haus sollte
den nördlichen Endpunkt dieser neuen Nord-Süd-Straße
im östlichen City-Bereich beherrschen und den großen
Platz betonen, der hier durch den Zusammenschluß der Friedberger
Landstraße mit der Kurt-Schuhmacher-Straße
entstanden war.
Das Gebäude wurde vor kurzem völlig saniert und erhielt
eine neue Fassade.

Architekt: Zöll
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