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Im Frühjahr 1957 konnten Messebesucher an der Halle 3 die Errichtung eines 1000 Tonnen schweren Stahlgerüstes für einen Erweiterungsanbau beobachten. Am 2.August 1957 war die Einweihung der "Walter-Kolb-Halle", benannt nach dem ein Jahr zuvor verstorbenen Oberbürgermeister und Aufsichtsratvorsitzenden der Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft mbH. Zusammen mit dem Altbau der Halle 3 umspannte der neue Erweiterungsbau 16000 qm Fläche, die auf 16 Mittelstützen ruhende Shedhalle war 43 Meter weit gespannt und 15 Meter ausgekragt. Die nunmehr größte zusammenhängende, überdachte Ausstellungsfläche in Frankfurt diente sowohl den Messen als auch großen technischen Ausstellungen und wurde für diese Aufgabe mit einer 15-Tonnen-Brückenkrananlage zum Transport schwerster Aggregate, direktem Gleisanschluß zum benachbarten Hauptgüterbahnhof und einem für schwerste Fahrzeuge befahrbaren Boden ausgestattet.
Bild: Herbst 1957, hinten rechts die neue Kolb-Halle.