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Der "Brickegickel", ein goldener Hahn, der Jahrhunderte die Alte Brücke zierte. Die Sage erzählt vom Baumeister, der den Teufel um Hilfe bat und ihm ein Versprechen gab, um die Brücke noch rechtzeitig fertigzustellen. Der Teufel sollte das erste Lebewesen bekommen, das die neue Brücke überquert. Der ängstliche Baumeister und die Ratsherren kamen zum Tag der Einweihung auf die clevere Idee, einen Hahn vorzuschicken, den der Teufel dann vor Wut in tausend Stücke zerriß. So sollte fortan zum Gedenken ein goldener "Gickel" die Brücke zieren, den seitdem das Schicksal einiger Abstürze in den Main ereilte. Im dreißigjährigen Krieg wurde er gar von schwedischen Kugeln von seinem Platz geschossen! Im zweiten Weltkrieg wurde der "Brickegickel" durch die Brückensprengung erneut im Main versenkt, konnte aber geborgen werden. Nach langen Jahren der Verbannung ins historische Museum wurde die Nachbildung des goldenen Hahns am 7. Dezember 1967 auf der Brücke feierlich "inthronisiert"... |
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