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Rechts: Das dunkelgestrichene, unverkleidete Betonskelett kontrastierte mit den hellen, gemauerten Platten. Dieses auffällige Zeigen des konstruktiven Gerippes war bei Bauten in den fünfziger Jahren ein beliebtes Gestaltungsmittel der Architekten.

Für das 40 Meter hohe Haus entwickelte die AEG ein eigenes, neuartiges Beleuchtungssystem aus Leuchtröhren, das allen Räumen eine gleiche, tageslichtähnliche Helligkeit gab und damit Tischlampen auf Schreibtischen überflüssig machte. Sehr modern war auch die ebenfalls von der AEG in das Haus montierte Lautsprechanlage, mit der man innerhalb des Gebäudes kommunizieren konnte.
Architekten: H. Bartolmes, H.Assmann

Hochhaus Süd, Theodor-Stern-Kai 1

Luftbild des ursprünglich als Bundesarbeitsministerium geplanten, elfstöckigen Hochhaus Süd mit dem dreistöckigen Seitentrakt, der zunächst vom Arbeitsamt genutzt wurde. Im April 1951 übernahm der Elektrokonzern AEG das ganze Bauensemble. Der Turm stand praktisch als südlicher Brückenkopf der 1951 fertiggestellten neuen Friedensbrücke.

Foto:S.Jäger