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www.aufbau-ffm.de |
| Bank für Gemeinwirtschaft,
Hauptzentrale
Sechs Gemeinwirtschaftsbanken setzten im Nachkriegs-Deutschland die Tradition der schon in den zwanziger Jahren bestehenden kleineren Gewerkschaftsbanken und Konsumgenossenschaften fort, 1958 wurden sie zu einer universalen Geschäftsbank, der BfG - Bank für Gemeinwirtschaft verschmolzen, 95% des Grundkapitals gehörte dabei dem Deutschen Gewerkschaftsbund sowie seiner Einzelgewerkschaften. Schon zehn Jahre später stand die BfG mit einer Bilanzsumme von über 7 Milliarden DM (1968) in der vordersten Reihe der deutschen Banken. |
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| Um 1959 begannen die Planungen der BfG für ein recht großes Bankhochhaus an der Mainzer Landstraße (Abb. oben: Modell von 1960), viele hielten die projektierten 12 Stockwerke der damals jüngsten deutschen Bank mit Hauptsitz in Frankfurt für "leicht überdimensioniert". |
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Die Gewerkschaftsbank ließ sich von diesen kritischen Stimmen aber nicht beeindrucken und legte 1961 den Grundstein des Hauses für die deutsche Hauptverwaltung und der süddeutschen Bezirksverwaltung. Parallel zur Mainzer Landstraße wurde die flache Kassenhalle gebaut, im rechten Winkel dazu das 45 Meter hohe und 50 Meter breite Hochhaus, verkleidet mit einer aquariengrünen Leichtmetallfassade und viel Glas. Unter dem Haus wurden zusätzlich zwei Kellergeschosse für eine 100 Autos fassende Tiefgarage und die Tresoranlagen errichtet. Am 20. März 1964 wurde das 20 Millionen Mark teure Bauprojekt eingeweiht. Prominentester Gast im neunten Stockwerk, in dem das 600 Personen fassende Kasino lag, war der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin Willy Brandt.
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Blick in die 1000 Quadratmeter große Kassenhalle, hier wurden die Kundengeschäfte abgewickelt, oft diente diese Halle hinter großen Glasfassaden aber auch interessanten Kunstausstellungen (siehe Bild). 1988 wurde das Haus abgerissen, dort entstand das 186 Meter hohe Trianon-Hochhaus; - ursprünglich eigens für die BfG gebaut, wurde dieses Haus nach finanziellen Schwierigkeiten an eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank verkauft, die Bank für Gemeinwirtschaft zog daraufhin "nur noch" als Mieter in 15 Etagen des Wolkenkratzers. Architekt: Richard Heil, Werner Nägele |
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