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National-Hochhaus, Neue Mainzer Straße
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In ersten Bauleitplänen nach dem Krieg war an diesem Standort am Brückenkopf der Untermainbrücke eigentlich eines der ersten Hochhäuser der Stadt vorgesehen, doch Grundstücksstreitigkeiten mit einer Erbengemeinschaft verzögerten diese Planungen über zehn Jahre. Erst ein gerichtlicher Vergleich sicherte den Erben dieses Gelände als Entschädigung für ihren mit einem Parkhaus bebauten Besitz am benachbarten Theater zu. Um 1960 stellten die Architekten Max Meid und Helmut Romeick das Modell eines siebzehnstöckigen Hochhauses vor, das für die in Basel beheimatete National-Versicherungs-Gesellschaft geplant wurde. Eine Zeitung schrieb 1961 hierzu:"Der architektonische Pfiff sind die schlanken, mit Kupfer verkleideten Stützen. Die Fassade ist als sogenannte Vorhangfassade aus bräunlichem Leichtmetall und Glas vorgesehen. |
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Wegen seiner freien Lage am Main versprechen sich die Architekten durch die Spiegelung von Himmel, Wolken und Wasser eine am Tage stark aufgelockerte Wirkung des Baukörpers zwischen seinen strengen Stützen und abends eine transparente Wirkung des erleuchteten Hauses." Baubeginn war im Mai 1962, das Richtfest am 5. Juli 1963, im April des folgenden Jahres zogen erste Mieter in das 56 Meter hohe Hochhaus am Main. Die eigenwillig-neuartige Form des Gebäudes wurde übrigens mit mehreren wichtigen Architektur-Preisen ausgezeichnet. |