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Shell-Hochhaus, Nibelungenplatz 3

Architekt: G.Rheingaus

Im Juli 1964 ging das Rennen in die nächste Runde: es begannen die Bauarbeiten (Bild links) für das wiederum höchste Haus der Stadt, -diesmal am Nibelungenplatz im Nordend . Das 27-stöckige, knapp 90 Meter hohe Haus konnte am 15.10.1966 bezogen werden. Neben der Hauptverwaltung des Shell-Konzerns zogen mehrere Ladengeschäfte, ein Latscha-Supermarkt, sowie eine Tankstelle mit "Wagenpflegestation" in das neue Haus.

Im Keller des Gebäudes existiert für den seinerzeit oft bedachten "Notfall" sogar ein mit vier Millionen Mark Bundesmitteln gesponserter großer, strahlensicherer Atomschutzbunker für etwa 2500 Personen, er umfaßt eigenständige Klima-, Strom- und Lüftungsanlagen, durch einen Tiefbrunnen wird die Wasserversorgung sichergestellt, außerdem gibt es zahlreiche Vorratskeller. Seit seiner Fertigstellung 1966 wurde dieser Bunker als Großgarage genutzt, (Mitte der Sechziger gab es in Frankfurt insgesamt 13 Atomschutzkeller für rund 25000 Menschen). Das Hochhaus wurde in den neunziger Jahren komplett umgebaut, seine ehemalige Aluminium-Glasfassade stark verändert.